Kaufpause

November 21, 2006 at 7:09 pm 4 Kommentare

BND trolley

Während mir der Ikea-Weihnachts-Katalog ins Haus flattert, rufen Adbusters auf zum alljährlichen Buy Nothing Day am 24. und 25. 11. mit dem Slogan Participate by Not Participating. Zur Teilnahme anregen sollen wie immer Anti-Konsum-Videos und Aktionen anderer Mitbürger.

Den BND erweiternd, schlagen Adbusters vor, konsequenterweise ein Buy Nothing Christmas zu feiern. Könnte eine clevere Ausrede sein, wenn man am 24. keine Geschenke hat. Oder wirklich die Rückbesinnung auf die ursprüngliche Bedeutung des Weihnachtsfestes.

Die frohe Botschaft: alternativ ist es wohl schenkend möglich nicht (zu sehr) dem Konsum zu frönen – Geschenke kann man nämlich basteln, backen, malen, sich-anhören, ver-gutscheinen für gemeinsame romantische Stunden oder fürs gemeinschaftliche Entrümpeln… Kost´ vielleicht mehr Zeit beim Erfinden, kost´ aber weniger Geld und zeigt dem Beschenkten ehrliches Bemühen und woraufs ankommt: Herz, Verstand und (Nächsten)Liebe, nicht den Geldbeutel.

(Warum hab ich eigentlich nicht den Job als Weihnachtsengel bekommen?)

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Entry filed under: Activism, Culture Jamming.

Referat: Kommunikationsguerilla Attac unterstützt Aktionsbündnis gegen Studiengebühren

4 Kommentare Add your own

  • 1. sum1  |  November 24, 2006 um 10:01 am

    interessant ist zu sehen warum sich der buy nothing day trotz guter presse in deutschland nicht durchsetzen konnte…

    Antwort
  • 2. sum1  |  November 24, 2006 um 10:02 am

    http://sum1.onreact.com/index.php?p=1008

    Antwort
  • 3. krismeinnicht  |  November 24, 2006 um 12:41 pm

    Yep, hatte ich bereits gelesen. Natürlich!
    Der unplüschig-romantische Blick eines Guerilla-Veteranen auf die harten Fakten. Ich bin ein Greenhorn… Danke fürs informative Kommentieren.
    —-
    AlternativAktion für die Weihnachtstage:
    http://sum1.onreact.com/index.php?p=928
    Wir sind so abhängig. Den Schalter umzulegen oder gleich den Stecker zu ziehen ist für die meisten (aus existenziellen Gründen) unmöglich. Da müsste man echt ins Ökodorf 7 ziehen und den Freundeskreis wechseln.

    Antwort
  • 4. sum1  |  November 24, 2006 um 6:12 pm

    ökodorf 7 linden ist auf jeden fall ein ort wo ich länger schon hin will zu besuch, die machen super seminare so fern ich mich recht erinnere. nur, das ist keine option für mich, ich möchte in der mitte der welt sein ohne flüchten zu müssen, das haben die leute vor 20, 30 jahren gemacht und sind daran zumeist gescheitert.

    als Guerilla-Veteranen würde ich mich btw. nicht bezeichnen, erstmal bin ich noch sehr jung und zweitens bin ich eher wie eine art dokumentarfilmer ohne film.
    am buy nothing day war ich etwa noch nie insoweit beteiligt, dass ich sagen könnte das wars und nie wieder. es hat bislang einfach nicht gereicht um eine eigene aktion zu machen denn dafür braucht man leute die auf gleicher wellenlänge sind. die bisherigen aktionen in berlin waren meist eher anstrengende gratis-arbeit als aktion und das war nichts für mich, deswegen war ich immer nur am rande dabei und bin mit dem ganzen konzept nicht warm geworden.
    ich werde mir erstmal ein dekade lang ein publikum heranziehen und dann gibts 2012 meine erste kation die reinhaut 😉

    das abstöpseln ist zumindest der bestmögliche erste schritt.

    Antwort

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