Referat: Adbusting

Im Seminar „Parasitäre Strategien“ der Fachhochschule habe ich ein Referat zum Thema Adbusting gehalten.

Hier geht´s zum PDF.

Meine Informationsquellen:

0100101110101101.org/
sum1.onreact.com

www.banksy.co.uk
www.republicart.net

Mark Dery, Culture Jamming: Hacking, Slashing and Sniping in the Empire of Signs, 1993

Christian Hartard, Krieg der Zeichen, Culture Jamming als ästhetische Taktik des Widerspruchs

Guy-Ernest Debord, Gil J. Wolman, Methods of Détournement, Les Lévres nues,

Wendi Pickerel, Helena Jorgensen und Lance Bennett, Culture Jams and Meme Warfare: Kalle Lasn, Adbusters, and media activism – Tactics in Global Activism for the 21st century, Interview, 2002

Strategien der (Un)Sichtbaren Zahlreichen, Jean Paul Martinon, 2005

Beispiele:

via

http://theyesmen.org/movie/

zum Film (1 Std. 22 Min)

http://video.google.com/videoplay?docid=-5433754769822969476&q=yes+men

http://adbusters.org/metas/eco/bnd/view.php?id=317

Dezember 13, 2006 at 12:23 pm 2 Kommentare

Attac unterstützt Aktionsbündnis gegen Studiengebühren

Seit dem 19.11. geht Attac gemeinsam mit dem überwiegend studentischen Aktionsbündnis gegen Studiengebühren vor. Attac will sich nun vermehrt bildungspolitischen Fragen annehmen und sich um ein gebührenfreies Bildungssystem bemühen: kein Schulgeld, keine Studiengebühren, keine Studienkonten.
Ich persönlich finde Studiengebühren sinnvoll, wenn mein Geld in meine Bildung investiert wird. Aber kann ich davon ausgehen?

November 21, 2006 at 7:23 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kaufpause

BND trolley

Während mir der Ikea-Weihnachts-Katalog ins Haus flattert, rufen Adbusters auf zum alljährlichen Buy Nothing Day am 24. und 25. 11. mit dem Slogan Participate by Not Participating. Zur Teilnahme anregen sollen wie immer Anti-Konsum-Videos und Aktionen anderer Mitbürger.

Den BND erweiternd, schlagen Adbusters vor, konsequenterweise ein Buy Nothing Christmas zu feiern. Könnte eine clevere Ausrede sein, wenn man am 24. keine Geschenke hat. Oder wirklich die Rückbesinnung auf die ursprüngliche Bedeutung des Weihnachtsfestes.

Die frohe Botschaft: alternativ ist es wohl schenkend möglich nicht (zu sehr) dem Konsum zu frönen – Geschenke kann man nämlich basteln, backen, malen, sich-anhören, ver-gutscheinen für gemeinsame romantische Stunden oder fürs gemeinschaftliche Entrümpeln… Kost´ vielleicht mehr Zeit beim Erfinden, kost´ aber weniger Geld und zeigt dem Beschenkten ehrliches Bemühen und woraufs ankommt: Herz, Verstand und (Nächsten)Liebe, nicht den Geldbeutel.

(Warum hab ich eigentlich nicht den Job als Weihnachtsengel bekommen?)

November 21, 2006 at 7:09 pm 4 Kommentare

Referat: Kommunikationsguerilla

Mein im Seminar gehaltenes Referat zum Thema Kommunikationsguerilla – Strategien gegen die gefühlte Ohnmacht ist als PDF zu downloaden.

Folien Referat Kommunikationsguerilla Nov. 2006

Folgende Websites wurdenwährend der Präsentation gezeigt:

http://www.halliburtoncontracts.com/about/hse.html#goody

http://www.halliburtoncontracts.com/about/images/SurvivaBallSafetyCard.jpg

http://www.adbusters.org/videos/

http://addicteed.com/2006/06/02/banksy-palestine-video/

November 16, 2006 at 11:35 am Hinterlasse einen Kommentar

a greener Apple

Worüber ich mir schändlicherweise noch nie Gedanken gemacht habe: Ein kaputter iPod, ein funktionsuntüchtiges Powerbook landen auf einem Schrotthaufen in China und gefährden die Gesundheit von arbeitenden Kindern, die die sterblichen Überreste der westlichen Konsumkultur auseinanderpflücken um Einzelteile wieder zu verkaufen.

gift im apple

Mit der Kampagne Green my Apple klärt Greenpeace darüber auf, dass Appleprodukte Giftstoffe enthalten. Selbst ein gutes Recycling ist keine Lösung, da gerade bei diesem Prozess Chemikalien freigesetzt werden. Auf den Schrottplätzen der Entwicklungsländer nehmen meist Kinder die toxischen Materialien auseinander, welche sie selbst und die Umwelt nachhaltig schädigen. Greenpeace schlägt dem Multikonzern vor, mit gutem Beispiel voranzugehen und den Anteil giftiger Stoffe zu reduzieren, wie es Hersteller wie Dell und HP wohl versprochen haben (…).

Selbst aktiv werden darf der aufhorchende Appleuser mit schlechtem Gewissen, indem er eine Mail an Steve schreibt, der Aktion zu mehr Aufmerksamkeit verhilft oder sogar ein T-Shirt oder eine Anti-Werbung entwirft.

Apple zeigt sich derweil übrigens uneinsichtig. Wirklich schade.

greener apple tee

November 13, 2006 at 8:51 pm Hinterlasse einen Kommentar

Students of America! Unite!

logo studentsagainstsweatshops

Studenten amerikanischer High Schools formieren sich zur Organisation United Students Against Sweatshops. Ihre Kampagnen richten sich generell gegen die Ausbeutung von Arbeitskräfte und das Verbot Arbeitergewerkschaften zu bilden. Sie setzen sich dafür ein, dass Schuluniformen nicht in Sweatshops produziert werden, Coca-Cola aus den Kantinen verschwindet, Kampus-Arbeitern mehr Rechte zugesprochen werden, Bildungstätten ihre Verbindungen mit Unternehmen wie Taco Bell aufgeben, die bekannt sind für die Ausbeutung der Bauern, von denen sie ihre Produkte beziehen.

Amiland ist ziemlich groß. Wäre toll, wenn alle High Schools an einem Strang ziehen würden, um den Multikonzernen an die Gurgel zu gehen.

Diese Form von Protest gegen Sweatshops ist natürlich, verglichen mit anderen aktivistischen Projekten, eher eine nette Aufklärung als ein krachender Aufruhr – aber löblich und (ich hoffe doch) ehrlich bemüht und darum unterstützungswürdig. Support!

November 9, 2006 at 7:21 pm Hinterlasse einen Kommentar

Watch out

Wir leben in einer Gesellschaft, in der die verdachtsunabhängigen Überwachungsmechanismen zunehmen: Frau Merkel argumentiert (entgegen der Fakten), die Kofferbomber seien nur gefasst worden, weil es vor Ort Videoüberwachung gegeben habe.

England ist bereits das am stärksten videoüberwachte Land.

Seit mehreren Jahren findet eine Gegenbewegung statt. Eine wichtige Person diesbezüglich ist der Cyborg-Spezialist Steve Mann, der vorschlägt, die Videoüberwachung des öffentlichen Raumes „von oben“ mit Technologie, welche hauptsächlich der sozialen Elite zu Verfügung steht, mit einer Bewachung „von unten“ durch die Bevölkerung zu konterkarieren. Eine Vorgehensweise, die er „Sousveillance“ nennt.

Nicht nur die Behörden oder etwa Banken müssten ihre Kunden kennen, sondern diese auch ihre Sachbearbeiter und Banker. (heise, 2003)

Einen ausführlichen Artikel (auf englisch) zum Thema gibt es bei Wikipedia.
Im heise-Bericht kommen sowohl Fürsprecher als auch Kritiker der Sousveillance zu Wort.

Die Unterwachung behebe den größten Fehler des Panoptikums, nämlich dass die Überwachten „nicht zurückschauen konnten“. (Autor David Brin)

Aber auch:

Wenn jegliche Konversation aufgezeichnet würde, müsse man sich ständig über die spätere Interpretation des Gesagten Gedanken machen. Auch die Unterwachung könne schnell wieder in die klassische Überwachung umschlagen. (Latanya Sweeney vom Datenschutz-Labor der Carnegie Mellon University)

via E-Mail von Klaus Gasteier. Danke.

November 2, 2006 at 2:52 pm Hinterlasse einen Kommentar

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