a greener Apple
November 13, 2006
Worüber ich mir schändlicherweise noch nie Gedanken gemacht habe: Ein kaputter iPod, ein funktionsuntüchtiges Powerbook landen auf einem Schrotthaufen in China und gefährden die Gesundheit von arbeitenden Kindern, die die sterblichen Überreste der westlichen Konsumkultur auseinanderpflücken um Einzelteile wieder zu verkaufen.
Mit der Kampagne Green my Apple klärt Greenpeace darüber auf, dass Appleprodukte Giftstoffe enthalten. Selbst ein gutes Recycling ist keine Lösung, da gerade bei diesem Prozess Chemikalien freigesetzt werden. Auf den Schrottplätzen der Entwicklungsländer nehmen meist Kinder die toxischen Materialien auseinander, welche sie selbst und die Umwelt nachhaltig schädigen. Greenpeace schlägt dem Multikonzern vor, mit gutem Beispiel voranzugehen und den Anteil giftiger Stoffe zu reduzieren, wie es Hersteller wie Dell und HP wohl versprochen haben (…).
Selbst aktiv werden darf der aufhorchende Appleuser mit schlechtem Gewissen, indem er eine Mail an Steve schreibt, der Aktion zu mehr Aufmerksamkeit verhilft oder sogar ein T-Shirt oder eine Anti-Werbung entwirft.
Apple zeigt sich derweil übrigens uneinsichtig. Wirklich schade.
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